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<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 13:29:04 +0100</pubDate>
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<item><title>Nicht versäumen- Café Hawelka</title>
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<description>&lt;table border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; width=&quot;99&quot; style=&quot;border-collapse: collapse; width: 74pt&quot;&gt;   &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;xl24&quot; width=&quot;99&quot; height=&quot;17&quot; style=&quot;height: 12.75pt; width: 74pt&quot;&gt;wienneuigkeiten&lt;br /&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;tbody&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: &apos;Bradley Hand ITC&apos;&quot;&gt;Das Café Hawelka im 1. Wiener Bezirk stellt eines der letzten großen zentraleuropäischen Tradition entsprechenden Literaten- und Künstlerkaffeehäusern dar, wie in Wien beispielsweise das Café Central vor dem Ersten Weltkrieg und das Café Herrenhof vor dem Zweiten Weltkrieg. Es wird von Leopold Hawelka, seinem Sohn Günter Hawelka und seinen zwei Enkeln Amir und Michael Hawelka weiter geführt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: &apos;Bradley Hand ITC&apos;&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;Die späten Fünfziger und frühen Sechziger Jahre waren nicht nur eine Zeit der großen Literatur und künstlerischen Aktivität in Österreich, sondern auch des großen wirtschaftlichen Wachstums. Die neuen Espressobars nach italienischer Art, die zu der Zeit überall in Wien eröffnet wurden, schienen viel besser zu dem schnelleren Leben zu passen als das traditionelle Kaffeehaus und tatsächlich wurden viele große Kaffeehäuser geschlossen, um den Weg für Banken oder Autoschauräume frei zu machen. Herrn Hawelkas einziges Zugeständnis an die Moderne war, eine Espressomaschine zu installieren (die manche Gäste mit ihrem Lärm irritierte), aber das Kaffeehaus überlebte durch die Loyalität seiner Stammgäste als zeitloser Raum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;Auch Künstler entdeckten das Hawelka, und in der Mitte der Sechziger Jahre fand man sogar einige der jüngeren, wilderen Generation wie Friedensreich Hundertwasser, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Hubert Aratym und Wolfgang Hutter, als sie sich in den frühen Stunden die Zeit vertrieben. Die Atmosphäre des ruhigen, verrauchten, männerdominierten Leseraumes wurde von der jugendlichen Energie des Jahrzehnts gestürmt (oft zur Bestürzung der alten Literaten!).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;Eine Wand wurde mit Postern bedeckt, die die neuesten Ausstellungen, Konzerte und Lesungen bewarben (eine Innovation von Herrn Hawelka, die nun in den meisten Cafés Österreichs Anklang gefunden hat), an den anderen Wänden wuchs Herr Hawelkas Sammlung von Bildern seiner talentierteren Gäste (immer zum Marktpreis erworben!).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;Während der Sechziger und Siebziger (Jahre) stellte das Café Hawelka alles dar, was in der Wiener Künstlerszene frisch und energiegeladen war. Ebenso wie die meisten Mitglieder des Phantastischen Realismus fanden sich unter den Stammgästen die Dichter H.C. Artmann, Friedrich Achleitner und Gerhard Rühm, der Schauspieler Helmut Qualtinger und Oskar Werner, der Dirigent Nikolaus Harnoncourt, der Sänger Georg Danzer, André Heller und der Fotograf Franz Hubmann, der das Kaffeehaus über die Jahrzehnte durch seine Bilder unsterblich machte. Berühmtheiten aus dem Ausland versäumnten nie, das Café Hawelka zu besuchen, wenn sie in Wien waren: Elias Canetti, Henry Miller, Arthur Miller und Andy Warhol, um ein paar zu nennen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: &apos;Bradley Hand ITC&apos;&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;Während die Goldenen Jahre wohl vorüber sind, ist es die äußere Welt, die sich verändert hat, nicht das Café Hawelka. Es stellt immer noch eine Zuflucht für viele Künstler, Schriftsteller und Musiker dar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;Drei Generationen von Hawelkas arbeiten jetzt im Kaffeehaus, aber Herr Hawelka führt tagsüber immer noch den Vorsitz über sein Reich, grüßt jeden Gast persönlich und schafft immer noch, einen freien Platz für jeden zu finden. Am späten Abend weht, wie an jedem Abend seit einem halben Jahrhundert, der Duft von Frau Hawelka&apos;s legendären Buchteln durch den Raum.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: &apos;Bradley Hand ITC&apos;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;fliesstext&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 11pt; font-family: &apos;Bradley Hand ITC&apos;&quot;&gt;Ihr dürft auf jeden Fall dieses Café nicht verpassen, es lohnt sich. Falls ihr noch keine &lt;a href=&quot;http://www.oh-holidays.com/de/osterreich/wien/wien/ferienwohnung_3005/&quot;&gt;Unterkunft &lt;span&gt; &lt;/span&gt;wien&lt;/a&gt; haben solltet, kann ich euch auch ein paar tipps geben&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;img class=&quot;entry-inline-image&quot; src=&quot;http://static.blogr.com/tenants/com/sites/wi/wienneuigkeiten/media/hawelka-cafe.story.jpg&quot; alt=&quot;hawelka cafe&quot; title=&quot;hawelka cafe&quot; width=&quot;215&quot; height=&quot;157&quot; /&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
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<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 13:29:04 +0100</pubDate>
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